2026

Portfolio

Gregor Hauser

"gutes Design macht neue Ideen nutzbar"

GREGOR HAUSER

Hallo,

Ich bin Gregor, 21 Jahre alt, und studiere im 7. Semester Produktgestaltung an der HfG Schwäbisch Gmünd. Seit vielen Jahren baue und tüftle ich in meiner eigenen Holzwerkstatt, dem Ort, an dem meine Ideen Form annehmen. Ob Möbelstücke, smarte Alltagshelfer oder Projekte mit komplexer Mikroelektronik: Die Entwicklung neuer Produkte treibt mich an. Besonders dann, wenn Gestaltung, Funktion, Technik und Wirtschaftlichkeit nahtlos ineinandergreifen.Dabei betrachte ich mich nicht als isolierten Spezialisten für nur eine dieser Disziplinen, und genau darin liegt meine Stärke: Durch mein breites Interesse und meine praktische Erfahrung behalte ich stets das Produkt als Ganzes im Blick. Das ermöglicht es mir, im Entwicklungsprozess alle Perspektiven einzubeziehen und Lösungen zu gestalten, die wirklich rundum durchdacht sind.

Theorie & Praxis

MEIN WEG VOM HANDWERK ZUM DESIGN

Praktikum Schreinerei 2022

Ein Praktikum während der Schulzeit sollte mir zeigen, ob das Handwerk meine berufliche Zukunft ist. Dabei wurde mir schnell klar: Die Arbeit mit dem Material liebe ich, aber mir fehlt die theoretische und gestalterische Entwicklung. Statt fertige Pläne nachzubauen, wollte ich die kreative Freiheit haben, eigene Möbelstücke zu konzipieren und technische Lösungen selbst auszuarbeiten. Diese Erkenntnis war der Startschuss für meinen Weg in die Gestaltung.

Praktikum Create Education 2025

Mein Praxissemester führte mich für sechs Monate zum Designbüro Create Education. Meine Aufgabe dort lag an der Schnittstelle zwischen reiner Visualisierung und der pädagogischen Wissensvermittlung: Ich habe Workshops geleitet, um Schülern die Grundlagen von CAD und Produktdesign praxisnah zu vermitteln. Diese Kombination aus technischer Designarbeit und dem direkten Unterrichten hat mir meine klare berufliche Richtung aufgezeigt.

Digital & Handwerk

MEINE TOOLS UND SKILLS IM ÜBERBLICK

3D CAD & Modellierung

Technische Präzision trifft auf gestalterische Freiheit. Mein Toolset je nach Anforderung:

SolidWorks:
Parametrisches CAD-Design für fertigungsgerechte Konstruktionen.

Rhinoceros 3D: NURBS-Modeling für anspruchsvolle Class-A-Freiformflächen.

Blender: Polygon-Modeling, fotorealistische Renderings und Animationen.

Grafik, Web & UI

Visuelle Kommunikation und digitale Präsenz aus einer Hand. Mein Toolset für 2D und Web:

Adobe CC & Affinity:
Professionelle Erstellung von Layouts, Vektorgrafiken und Bildbearbeitung für alle 2D-Anwendungen.

Webflow & HTML: Visuelle Web-Entwicklung und UI-Design inklusive der kompletten Umsetzung dieses Portfolios.

Prototyping & Fertigung

Von der digitalen Idee zum physischen Modell. Meine Werkzeuge und handwerklichen Fähigkeiten:

3D-Druck (FDM) & Bambu Studio:
Eigener Drucker und sicherer Umgang mit der Slicer-Software für schnelles, iteratives Prototyping.

Handwerk & Modellbau:
Eigene Holzwerkstatt mit fundierten Kenntnissen in der Holzverarbeitung sowie soliden Grundkenntnissen in Metallbearbeitung und Lackierung.

Creative Tech & Interaction

Verbindung von physischer Hardware und digitalen, interaktiven Erlebnissen. Mein Toolset für diese Schnittstelle:

Elektronik & Mikrocontroller:
Fundiertes elektrotechnisches Verständnis. Umsetzung komplexer Projekte mit ESP und Arduino.

Programmierung:
Routinierte Code-Entwicklung für Hardware-Anwendungen mit der Arduino IDE und Visual Studio.

Spline:
Interaktives 3D-Webdesign zur nahtlosen Integration und Live-Vorschau von 3D-Objekten im Web.

"das Revival der analogen Zeitmessung"

HOURBELL

Idee

Die Idee zur Hourbell entstand aus dem simplen Wunsch, einen Wecker zu entwerfen, der den Fokus wieder auf echten Schlaf und Erholung lenkt. Keine digitale Anzeige, die gnadenlos die Zeit herunterzählt, sondern visuelle Entschleunigung und eine beruhigende Atmosphäre. Die Antwort war für mich ein bewusster Schritt "back to the roots": die Neuinterpretation der Sanduhr. Der rieselnde Sand wirkt von Natur aus beruhigend und bietet nachts eine sanfte, nur grob visuelle Orientierung der vergangenen Schlafenszeit. Die wahre gestalterische und technische Herausforderung lag darin, eine Sanduhr zu entwickeln, die über viele Stunden läuft und sich gleichzeitig minutengenau einstellen lässt. Eine Patentrecherche ergab: Dieses Konzept gab es bisher nicht. So wurde aus der Vision ein echtes Produkt, die Hourbell.

Jahr: 2025
Fokus: Mechanik, Prototyp
Personen: Einzelarbeit
Dauer: 3 Monate

Konzept & Mechanik

DIE ROTIERENDE SANDUHR MIT KUGELZÄHLUNG
Sanduhr

Im Zentrum eines leuchtenden LED-Rings wird die Sanduhr als analoges Symbol der Zeit bewusst in Szene gesetzt. Ihre Bewegung folgt einer algorithmischen Logik: Während der Ruhephase rotiert die Uhr in berechneten Intervallen, sodass der Sand beständig um den Mittelpunkt schwankt, ohne je ganz zu versiegen. Erst mit dem Herannahen der Weckzeit ändert sich das Muster: In einer finalen, kontinuierlichen Phase läuft der Sand vollständig aus, ein visueller Countdown, der den Übergang vom Schlaf zum Erwachen sanft einleitet.

Kugeln

Als zusätzliches visuelles Element dient eine kreisförmige Laufbahn im äußeren Ring. Acht verborgene Kugeln fungieren hierbei als analoge Anzeige der Nacht: Nach jeder vollendeten Rotation der Sanduhr wird über einen speziellen Mechanismus eine weitere Kugel aus dem Reservoir in den Sichtbereich befördert. Dieser wachsende Perlenstrang visualisiert intuitiv die bereits verstrichene Ruhezeit. Nach Abschluss des Weckvorgangs sorgt eine Umkehr der Rotationsrichtung dafür, dass alle Kugeln durch die Schwerkraft zurück in ihr Depot geleitet werden und das System für den nächsten Einsatz bereitsteht.

Base

Das Fundament des Systems bildet ein Gehäuse aus edlem Nussholz, das die komplexe Elektronik elegant verbirgt. Herzstück der Basis ist die Antriebseinheit, bestehend aus einem präzisen Schrittmotor und Treiber, die für die mechanische Rotation verantwortlich sind. Während ein dezent integriertes Front-Display über Uhr- und Weckzeit informiert, bleibt die restliche Steuerung unsichtbar: Kapazitive Touch-Sensoren unter der Holzoberfläche ermöglichen eine intuitive Bedienung von Licht und Alarmfunktionen, ohne die organische Optik des Materials zu unterbrechen.

REDUKTION AUF DAS MINIMUM AN TECHNIK

Das Kugelsystem war die größte mechanische Herausforderung – und gleichzeitig das Herzstück der Hourbell. Um die Fehleranfälligkeit zu minimieren, war das Ziel klar: Die gesamte komplexe Choreografie der Kugeln sollte mit nur einem einzigen Motor angetrieben werden. Die Lösung lag in der präzisen Nutzung von Schwerkraft und Krafteinwirkung an unterschiedlichen Stellen des Rings.

1. Das zwei Bahnen System

Durch unzählige 3D-Druck-Iterationen entstand ein System aus zwei parallelen Spuren. Vorne liegt die offene, sichtbare Bahn, in der sich die Kugeln frei am tiefsten Punkt sammeln. Direkt dahinter verbirgt sich ein räumlich begrenztes Reservoir, in dem die restlichen Kugeln gelagert werden.

3. Der automatische Reset durch Weichen

Am Morgen dreht der Motor die Sanduhr einmal in die entgegengesetzte Richtung. Eine mechanische Weiche in der Außenbahn greift nun und hält die Kugeln fest, wodurch die gesamte Reihe durch die Rotation nach oben gehoben wird. Oben angekommen, leitet eine zweite Weiche in der Innenbahn alle Kugeln auf einmal zurück in das versteckte Reservoir. Das System ist nahtlos für den nächsten Einsatz zurückgesetzt.

2. Der Mechanische Auswurf

Bei jeder vollendeten Umdrehung passieren die Kugeln im Reservoir einen festen Auswurfpunkt in der Basis. Dieser Mechanismus drückt exakt eine Kugel von der verborgenen in die vordere, sichtbare Bahn. Nach 8 Stunden sind so präzise 8 Kugeln in das Sichtfeld gewandert.

Prototyp & Modell

VON DER VISION ZUR UMSETZUNG

Hardware und Konstruktion

Das Herzstück des Prototyps bildet eine klassische 1-Stunden-Sanduhr, die von einem passgenauen 3D-Druck für Ring und Basis eingefasst wird. Angetrieben wird die Mechanik von einem hochpräzisen 0,9-Grad-Schrittmotor samt modernstem Treiber, was eine exakte und flüsterleise Rotation garantiert. Die intelligente Steuerung übernimmt ein in der Basis verbauter ESP-Mikrocontroller, der bequem per App angesprochen wird.

Ein besonderes technisches Highlight ist die Stromversorgung des LED-Rings, der die Sanduhr im Zentrum stimmungsvoll ausleuchtet. Da zu einem rotierenden Bauteil keine Kabel geführt werden können, dienen die zwei markanten Messingringe an der Außenseite nicht nur der Ästhetik, sondern fungieren als Stromschienen (Plus- und Minuspol). Verborgene, gefederte Pogo-Pins in der Basis übertragen den Strom während der gesamten Drehung nahtlos auf den Ring.




Abgerundet wird das System durch ein dezentes digitales Frontdisplay sowie zwei unsichtbare, selbstgebaute Touch-Sensoren, die direkt unter der Holzoberfläche verborgen sind und eine nahtlose Bedienung ermöglichen.


Color & Trim

DIE WEIßE EDITION
LICHT AN / AUS

"die elegante Tischleuchte"

VOLOVU

Idee

Eine Tischleuchte, die ein Adjektiv verkörpert, das war die zentrale Herausforderung. Kein reines Stilmittel, sondern eine Form, die eine klare Bedeutung trägt. Ich wählte „elegant“. Aus der Analyse dieses Begriffs wurde ein Entwurf, aus einer flüchtigen Idee eine Leuchte, die nicht nur physischen Raum einnimmt, sondern ihn aktiv gestaltet. Durch ihre ruhige Haltung, ausgewählte Materialität und feine Proportion strahlt sie genau das aus: eine zeitlose Eleganz, die sowohl im Objekt selbst als auch in der Qualität ihres Lichts auf den ersten Blick greifbar wird.

Jahr: 2024
Fokus: Ästhetik, Fotografie
Personen: Einzelarbeit
Dauer: 3 Monate
vornehm
fein
raffiniert
kultiviert
schick

Elegant

ästhetisch
luxuriös
anmutig
gehoben
mondän
exquisit

Formfindung & Ästhetik

DIE AUßEINANDERSETZUNG MIT DEM WORT ELEGANT

Vom Adjektiv zur Form

Die Suche nach einer passenden Form erwies sich als anspruchsvoller als erwartet. Viele meiner ersten Skizzen wirkten nicht so elegant, wie ich es mir vorgestellt hatte. Besonders herausfordernd war die Auseinandersetzung mit der Frage, was Eleganz im Design eigentlich bedeutet, eine Qualität, die subjektiv unterschiedlich wahrgenommen wird. Durch Experimente mit Papier und Falttechniken näherte ich mich schließlich Schritt für Schritt der finalen Form an

Mechanik & Prototyp

DIE HERAUSFORDERUNGEN DER MECHANIK

Verstellmechanik

Die Herausforderung bestand darin, eine Verstellmechanik zu entwerfen, die der reduzierten Ästhetik der Leuchte nicht im Weg steht. Die Lösung ist eine unsichtbare Achskonstruktion aus passgenau gefrästen Holzstücken. Um die Haptik zu perfektionieren, erlauben versteckte Schrauben eine feine, individuelle Justierung des Neigungswiderstands. Gleichzeitig löst sich der Entwurf von starren Verbindungen:
Durch einen in der Achse verborgenen DC-Stecker lässt sich der gesamte Lampenschirm mühelos vom Fuß trennen. Stromfluss und Mechanik verschmelzen so zu einem einzigen, unsichtbaren Detail.

VON DER VISION ZUR UMSETZUNG
Standfuß

Für den Standfuß fiel die Wahl auf warmes Kirschholz, um die elegante Anmutung der Leuchte zu unterstreichen. Schirm und Fuß sind so präzise aufeinander abgestimmt, dass sie sich nahtlos zusammenstecken lassen, eine Verbindung, die intuitive Handhabung mit puristischer Formgebung vereint.

Leuchtelement

Als Lichtquelle dient ein kompakter COB-LED-Ring. Exakt im Zentrum des Lampenschirms positioniert, sorgt er für eine absolut homogene, weiche Ausleuchtung und inszeniert die Form der Leuchte von innen heraus.

Licht & Raum

MATERIAL UND DETAIL
DIE LEUCHTE IN SZENE

"das Revival der analogen Zeitmessung"

HOURBELL

Idee

Die Idee zur Hourbell entstand aus dem simplen Wunsch, einen Wecker zu entwerfen, der den Fokus wieder auf echten Schlaf und Erholung lenkt. Keine digitale Anzeige, die gnadenlos die Zeit herunterzählt, sondern visuelle Entschleunigung und eine beruhigende Atmosphäre. Die Antwort war für mich ein bewusster Schritt "back to the roots": die Neuinterpretation der Sanduhr. Der rieselnde Sand wirkt von Natur aus beruhigend und bietet nachts eine sanfte, nur grob visuelle Orientierung der vergangenen Schlafenszeit. Die wahre gestalterische und technische Herausforderung lag darin, eine Sanduhr zu entwickeln, die über viele Stunden läuft und sich gleichzeitig minutengenau einstellen lässt. Eine Patentrecherche ergab: Dieses Konzept gab es bisher nicht. So wurde aus der Vision ein echtes Produkt, die Hourbell.

Jahr: 2025
Fokus: Mechanik, Prototyp
Personen: Einzelarbeit
Dauer: 3 Monate

Konzept & Mechanik

DIE ROTIERENDE SANDUHR MIT KUGELZÄHLUNG
Sanduhr

Im Zentrum eines leuchtenden LED-Rings wird die Sanduhr als analoges Symbol der Zeit bewusst in Szene gesetzt. Ihre Bewegung folgt einer algorithmischen Logik: Während der Ruhephase rotiert die Uhr in berechneten Intervallen, sodass der Sand beständig um den Mittelpunkt schwankt, ohne je ganz zu versiegen. Erst mit dem Herannahen der Weckzeit ändert sich das Muster: In einer finalen, kontinuierlichen Phase läuft der Sand vollständig aus, ein visueller Countdown, der den Übergang vom Schlaf zum Erwachen sanft einleitet.

Kugeln

Als zusätzliches visuelles Element dient eine kreisförmige Laufbahn im äußeren Ring. Acht verborgene Kugeln fungieren hierbei als analoge Anzeige der Nacht: Nach jeder vollendeten Rotation der Sanduhr wird über einen speziellen Mechanismus eine weitere Kugel aus dem Reservoir in den Sichtbereich befördert. Dieser wachsende Perlenstrang visualisiert intuitiv die bereits verstrichene Ruhezeit. Nach Abschluss des Weckvorgangs sorgt eine Umkehr der Rotationsrichtung dafür, dass alle Kugeln durch die Schwerkraft zurück in ihr Depot geleitet werden und das System für den nächsten Einsatz bereitsteht.

Base

Das Fundament des Systems bildet ein Gehäuse aus edlem Nussholz, das die komplexe Elektronik elegant verbirgt. Herzstück der Basis ist die Antriebseinheit, bestehend aus einem präzisen Schrittmotor und Treiber, die für die mechanische Rotation verantwortlich sind. Während ein dezent integriertes Front-Display über Uhr- und Weckzeit informiert, bleibt die restliche Steuerung unsichtbar: Kapazitive Touch-Sensoren unter der Holzoberfläche ermöglichen eine intuitive Bedienung von Licht und Alarmfunktionen, ohne die organische Optik des Materials zu unterbrechen.

REDUKTION AUF DAS MINIMUM AN TECHNIK

Das Kugelsystem war die größte mechanische Herausforderung – und gleichzeitig das Herzstück der Hourbell. Um die Fehleranfälligkeit zu minimieren, war das Ziel klar: Die gesamte komplexe Choreografie der Kugeln sollte mit nur einem einzigen Motor angetrieben werden. Die Lösung lag in der präzisen Nutzung von Schwerkraft und Krafteinwirkung an unterschiedlichen Stellen des Rings.

1. Das zwei Bahnen System

Durch unzählige 3D-Druck-Iterationen entstand ein System aus zwei parallelen Spuren. Vorne liegt die offene, sichtbare Bahn, in der sich die Kugeln frei am tiefsten Punkt sammeln. Direkt dahinter verbirgt sich ein räumlich begrenztes Reservoir, in dem die restlichen Kugeln gelagert werden.

3. Der automatische Reset durch Weichen

Am Morgen dreht der Motor die Sanduhr einmal in die entgegengesetzte Richtung. Eine mechanische Weiche in der Außenbahn greift nun und hält die Kugeln fest, wodurch die gesamte Reihe durch die Rotation nach oben gehoben wird. Oben angekommen, leitet eine zweite Weiche in der Innenbahn alle Kugeln auf einmal zurück in das versteckte Reservoir. Das System ist nahtlos für den nächsten Einsatz zurückgesetzt.

2. Der Mechanische Auswurf

Bei jeder vollendeten Umdrehung passieren die Kugeln im Reservoir einen festen Auswurfpunkt in der Basis. Dieser Mechanismus drückt exakt eine Kugel von der verborgenen in die vordere, sichtbare Bahn. Nach 8 Stunden sind so präzise 8 Kugeln in das Sichtfeld gewandert.

Prototyp & Modell

VON DER VISION ZUR UMSETZUNG

Hardware und Konstruktion

Das Herzstück des Prototyps bildet eine klassische 1-Stunden-Sanduhr, die von einem passgenauen 3D-Druck für Ring und Basis eingefasst wird. Angetrieben wird die Mechanik von einem hochpräzisen 0,9-Grad-Schrittmotor samt modernstem Treiber, was eine exakte und flüsterleise Rotation garantiert. Die intelligente Steuerung übernimmt ein in der Basis verbauter ESP-Mikrocontroller, der bequem per App angesprochen wird.

Ein besonderes technisches Highlight ist die Stromversorgung des LED-Rings, der die Sanduhr im Zentrum stimmungsvoll ausleuchtet. Da zu einem rotierenden Bauteil keine Kabel geführt werden können, dienen die zwei markanten Messingringe an der Außenseite nicht nur der Ästhetik, sondern fungieren als Stromschienen (Plus- und Minuspol). Verborgene, gefederte Pogo-Pins in der Basis übertragen den Strom während der gesamten Drehung nahtlos auf den Ring.




Abgerundet wird das System durch ein dezentes digitales Frontdisplay sowie zwei unsichtbare, selbstgebaute Touch-Sensoren, die direkt unter der Holzoberfläche verborgen sind und eine nahtlose Bedienung ermöglichen.


"mit Gegenschall gegen Verkehrslärm"

QUIETSLEEP